Autobahn A 33

Die Autobahn A 33 ist als Querverbindung zwischen der A 30 und der A 2 bzw. A 44 von Osnabrück nach Bielefeld bzw. Paderborn geplant. Von Osnabrück aus ist sie bis Dissen vorangetrieben. Die Verbindung zwischen Paderborn und der A 2/Senne bei Bielefeld ist schon in Betrieb. Gegenwärtig wird eine circa 30 km lange Strecke zwischen der Landesgrenze Niedersachsen/Dissen und der A 2 überplant, die durch besonders konfliktträchtige Gebiete führen soll.

Die Planung für die A 33 stammt aus den 60er Jahren, als die Planungsbehörden Einwände von Umweltschützern, die schon damals vorgebracht wurden, noch leichter beiseite schieben konnten als heute. Doch obwohl sich inzwischen  das öffentliche Bewusstsein und die Rechtslage geändert haben und die Nachteile gegenüber den Vorteilen noch deutlicher geworden sind, wird an der alten Planung unbeirrt festgehalten. Ausschlaggebend dafür ist allein eine prognostizierte Reisezeitverkürzung um ca. ¼ Stunde im Falle der Fertigstellung der A 33.

Seit den 70er Jahren setzen sich Mitglieder der GNU mit der A 33 und ihren Problemen für Mensch und Umwelt auseinander. Ihre Position haben sie in zahlreiche Stellungnahmen dargelegt, von denen eine Auswahl hier nachzulesen ist.

Unserer Meinung nach wäre der Bau der A 33 nicht nur für unsere Region von erheblichem Nachteil. Er widerspricht auch den Zielen der Bundesregierung für eine nachhaltige ressourcenschonende Mobilität. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die bereits vorhandenen Verkehrsverbindungen zwischen Osnabrück und Bielefeld, die Bahn „Haller Willem“ und die B 68, so ausgebaut werden, dass sie die Verkehrsbedürfnisse befriedigen können, ohne dass zusätzlicher überregionaler Verkehr in die hiesige Region gezogen und neuer Verkehr erzeugt wird. Außerdem braucht Halle eine Verkehrsberuhigung durch eine Ortsumgehung, die nur dann ihren Zweck erfüllt, wenn die Ortsdurchfahrt im Zuge der B 68 zurückgebaut wird.