Jahresbericht 2009

Auch in diesem Jahr haben wir unseren Naturgarten im Gartenschaupark gepflegt. An den Sonntagen von Mai bis Oktober standen wir Interessierten als Ansprechpartner zur Ver-fügung. Verschiedene Ausstellungen zum Thema Naturschutz im Garten und eine Energie-sparausstellung rundeten das Programm ab. Letztere wurde durch Frau Thering vom Kreis Gütersloh und Herrn Brandis, Energieberater in Rietberg, sehr gut unterstützt, wofür wir uns herzlich bedanken. Zukünftig benötigen wir allerdings dringend Hilfe für unser Gartenteam, um die Betreuung weiterhin aufrechterhalten zu können.

 

Besondere Angebote für Kinder waren ein Aktionstag zum Erstellen von Nisthilfen für Wildbienen, eine Fledermausexkursion und eine Insektenralley. Die erstmals von uns im Rahmen der Ferienspiele angebotene Insektenralley war erstaunlich schnell ausgebucht und wir waren beeindruckt vom Wissen, der Aufgewecktheit und dem Eifer der Kinder.

 

Beteiligungen an öffentlichen Verfahren gab es in Form einer Stellungnahme zur Erweiterung eines Gewerbegebiets südlich der B64. Konflikte gibt es hier wegen der insgesamt zu hohen Ausweisung von Gewerbegebietsflächen im Flächennutzungsplan, eines überplanten Biotops und dem Vorkommen von Kiebitzen.

Weiterhin gab es einen neuen Entwurf der Verordnung für das Naturschutzgebiet Rietberger Emsniederungen. Erfreulicherweise entsprach dieser im weitesten Sinne unseren Vorstel-lungen, denn es wurden die Vorkommen geschützter Tiere genannt, die Standorte besonderer Pflanzen auf einer Karte festgehalten und erforderliche Maßnahmen für die Entwicklung und den Erhalt des Gebietes benannt. Wir wünschen uns, dass auch die Verordnungen zu den anderen Naturschutzgebieten im Kreis, die nach Ablauf von 20 Jahren neu aufgesetzt werden, nach diesem Muster geändert werden.

 

Nicht ordnungsgemäß beteiligt wurden wir an den Planungen zum Hochseilgarten auf dem Gartenschaugelände. Die Unterlagen wurden uns leider erst nach Baubeginn vorgelegt.

 

Von den Erweiterungsplänen der Biogasanlage Hansmeier erfuhren wir durch besorgte Bürger. Auch von unserer Seite gibt es Bedenken hierzu, worüber in der Presse mehrfach berichtet wurde. Eine direkte Gelegenheit zum Austausch hierzu gab es bisher allerdings nicht. Da Biogasanlagen eine Zukunftstechnologie darstellen, werden wir uns weiterhin mit diesem Thema beschäftigen.

 

Neben den Aktivitäten in Rietberg wurde die Förderung für die Errichtung eines neuen Feuchtbiotops in Avenwedde beim Kreis beantragt. Hierzu haben wir Ende des Jahres die Bewilligung erhalten.