Konzept des GNU-Gartens

Das Konzept für die Beteiligung der GNU an der LGS basiert auf folgenden Kerngedanken:

  1. Der Beitrag der GNU ist ein naturnaher Kleingarten (200 qm), d.h. es werden in erster Linie Blumenzwiebeln, Stauden und Sträucher gepflanzt, die in freier Natur kaum noch oder nur noch in Naturschutzgebieten und Brachflächen zu finden sind. An Wege- und Ackerrändern sind sie wegen falscher Mähtechnik und Überdüngung schon so gut wie verschwunden.
    Auf den Anbau von Kulturpflanzen konnte nicht vollständig verzichtet werden, da diese für Wildbienen und Bienen wichtig sind.
    Das Pflanzgut wurde in erster Linie von GNU-Mitgliedern als Ableger aus den eigenen Gärten gestiftet.
  2. Bei der Anlage von Wegen, Beeten und Beeteinfassungen wurde so weit wie möglich Recyclingmaterial verwendet. Abfälle wurden dem Kreislauf der Natur wieder zugeführt (z.B. unerwünschte Kräuter, Zweige, Holz, Steine).
  3. Neulingen auf dem Gebiet des Gartenbaus und des naturnahen Gartens möchten wir Hilfestellung leisten. Dazu gehören Anleitungen zur Aufzucht und Pflege von Wildpflanzen und Bodenkunde.
  4. Der Naturgarten leistet über seinen Hauptzweck hinaus, nämlich der Erhaltung und Pflege der Artenvielfalt im Bereich Flora und Fauna, einen Beitrag zur Freizeitgestaltung und damit zur mentalen Bereicherung für Kinder und Erwachsene.
  5. Die Auswahl der Pflanzen richtete sich nach drei Kriterien:
    a. nach ihrem Nutzen für Insekten und Vögel
    b. nach ihren Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit
    c. nach ihrem ästhetischen Gefallen
  6. Eine Dauerdokumentation und monatlich wechselnde Ausstellungen bieten zusätzliche Information zur Anlage und Pflege naturnaher Gärten

 

 

 

 

 

 

Alle Privatgärten Deutschlands ergeben eine weit größere Fläche als alle deutschen Naturschutzgebiete!Dass Naturschutz auch im Garten möglich wird, ist das Ziel unseres Mustergartens in der LGS.