Waldkindergarten 2011

Januar:

·       Der Januar beginnt mit Schnee. Die Kinder bringen ihre Schlitten mit und wir ziehen zum Rodeln zum Vatiberg.

·       Wir besuchen die Bücherei in Wiedenbrück und schauen uns die Krippen in den Kirchen an.

·       Mitte Januar machen wir Pfützen und Regenspaziergänge.

·       Die Kinder bringen Regel- und Brettspiele mit und wir spielen ausgiebig in unserer Hütte.

·       Der heiße Sommer 2010 und der Winter 2010/11 hat den Bäumen rund um unserer Hütte stark zugesetzt. Wir bitten die Stadt, die Bäume zu überprüfen. Es trifft viele Bäume. Das Gelände um die Hütte verändert sich enorm.

·       Unsere Kinder freuen sich über die vielen neuen Spielmöglichkeiten. Es wird gezogen, geschoben und geschleppt.

 

Februar:

·       Es gibt wieder Lämmer auf dem Bänisch-Hof und wir besuchen sie.

·       Es ist schon etwas sonnig und wir können viel mit Fingerfarbe malen und gestalten.

·       Die Kinder klettern und hangeln gerne auf Seilen, die wir zwischen Bäumen spannen.

·       Wir bereiten uns auf Karneval vor. Zum Thema Zirkus üben besonders viele Artisten verschiedene Kunststücke.

 

März:

·       Wir feiern Karneval.

·       Auch nach Karneval spielen unsere Kinder noch weiter begeistert Zirkus, so dass wir viele Vorstellungen geben.

·       Ein Kind mit besonderem Förderbedarf bekommt früh morgens gezielte Fördereinheiten von Hubert. Die anderen Kinder dürfen auch mitmachen.

·       Die Kinder wünschen einen Spielzeugtag, den wir dann auch durchführen.

·       Bei dem wärmeren Wetter können wir wieder viel falten und schneiden.

·       Wir führen Elterngespräche durch.                 

 

April:

·       Wir färben Eier u. a. mit Zwiebelschalen und basteln Nester aus Naturmaterial.

·       Wir überlegen mit den Kindern, warum wir Ostern feiern, wer Jesus war und erzählen die Ostergeschichte.

·       Wir feiern Ostern mit einen gemeinsamen Obst- und Gemüse Buffet zum Frühstück.

·       Wir führen noch einige Elterngespräche durch.

·       Am Delphin 4 Test (Sprachtest zwei Jahre vor der Einschulung) nehmen sieben Kinder teil.

 

Mai:

·       Die Kinder, die ab Sommer 2011 in den Waldkindergarten gehen, sind zum Kennenlernnachmittag eingeladen.

·       Die Polizei kommt mit ihrer Puppenbühne zu uns. Sie unterstützt uns damit in der Verkehrserziehung.

·       Unser großes Jubiläum wird im Rahmen des Tages der offenen Tür durchgeführt. Alle ehemaligen Kinder (62) aus 46 Familien, ehemaligen Mitarbeiter/innen und Nachbarn sind u. anderen eingeladen.

 

Juni:

·       Wir machen einen „Fahrzeugtag, an dem alle Kinder ein Fahrrad oder ein anderes Fahrzeug mitbringen dürfen.

·       Ab Juni führt Ralf regelmäßig eine Musikgruppe  am Mittwoch Nachmittag durch.

·       Die Kinder dürfen Ihre Großeltern einladen, um mit Ihnen im Kindergarten alte Lieder zu singen und Kuchen zu essen.

·       Unser Familienausflug findet in Oelde in der Landesgartenschau statt.

·       Wir proben für unsere Zeltparty ein Spiel zum Lied „“Es führt übern Main eine Brücke aus Stein“

·       Unsere acht Schulkinder dürfen mit einen/r Erzieher/in ihre zukünftige Schule besuchen.

·       Drei Schulkinder verlassen unbemerkt den Wald. Das erste Mal in unserem Waldkindergarten.

 

Juli:

·       Familie Schlingemann lädt uns zur Zeltparty ein.

·       Unsere Kinder experimentieren mit Wasser und arbeiten viel mit Ton.

·       Wir lesen „Die kleine Hexe“.

·       Wir machen einen Ausflug zum Wasserspielplatz in der Landesgartenschau.

·       Der Landrat Sven-Georg Adelnauer besucht uns, da er am Tag der offenen Tür verhindert war.

·       Am letzten Tag im Juli „schmeißen“ wir unsere Schulkinder raus. Wir verabschieden sie und ihre Eltern, da das Kindergartenjahr von Amtswegen am 31.07. endet.

 

August:

·       Eingewöhnungszeit der neuen Kinder. Sieben Kinder kommen in der ersten Woche neu.

·       Die Waldhütte wird ausgeräumt und gereinigt

·       Die Sommerferien beginnen.

 

September:

·       Wir führen einen Team-Tag durch.

·       Wir sammeln Kastanien, Eicheln und Bucheckern und damit zu basteln, fädeln und spielen.

·       Wir führen eine Apfelwoche durch, in der wir Apfelsaft  pressen, Äpfel betrachten, Apfelrätsel lösen, Lieder singen, Geschmacks Kim Spiele spielen,….und natürlich ganz viele Äpfel essen.

·       Wir finden die ersten Pilze im Wald.

·       Der Kreis Gütersloh führt die Zahnuntersuchungen durch.

·       Die Glocke kommt einen Vormittag, um einen Artikel über Kinder und Naturerfahrungen zu schreiben.

·       Überall im Wald sind große Anhäufungen von Raupen zu finden.

 

 

 

Oktober:

·       Wir feiern am Nachmittag zusammen mit den Eltern ein Erntedankfest.

·       Wir lesen immer noch „Die kleine Hexe“

·       Aufgrund des Regens malen wir oft Regenwasserbilder (Wasserfarbe im Regen verlaufen lassen).

·       Wir basteln mit den Kindern und Eltern Laternen.

·       Die Kinder dürfen in alten Kaffeemühlen Getreide zu Mehl mahlen und es mit nach Hause nehmen.

·       Die getrockneten Reste von unseren Tonarbeiten werden von unseren Kindern mit Schleifpapier zu Mehl gerieben. Viele Kinder bleiben lange und konzentriert dabei.

·       Wir basteln mit den Kindern Kartoffelkönige.

·       Unsere Schulkinder üben für das Martinsspiel.

 

November:

·       Wir üben fleißig Laternenlieder und proben weiter mit den Schulkindern wir das Rollenspiel vom St. Martin.

·       Da wir im Sommer ein Integrationskind aufgenommen haben, bekommen wir noch eine neue Kraft für 15 Std/ Woche: Reinhild Neugebauer

·       An unseren Familienmitgehtag besuchen wir den See.

·       Versteckt im Wald bereiten einige Kinder mit uns ein Adventsmandala aus Moos, Rinde, Zapfen, Steinen (für jeden Tag einen) und vier Kerzen vor. Wir gehen während der Adventszeit oft dort hin und machen dort unseren Abschlusskreis.

·       Familie Martinschledde lädt uns zum Plätzchenbacken ein.

 

Dezember:

·       Die Adventszeit gestalten wir bewusst ruhig, jedoch mit kleinen Ritualen. Dazu gehören der Adventskranz, Adventskalender (mit kleiner Maus, Gutenachtgeschichte und Nüssen gefüllt), Winter- und Weihnachtsgeschichten und selbstgebackene Plätzchen.

·       Da die Jäger in unserem Wald jagen, machen wir einen Markttag in Rheda. Dabei besuchen wir den Markt, die Bücherei und singen in der Kirche.

·       Wir basteln mit den Kindern Weinnachtsgeschenke für die Eltern. Die meisten Kinder schneiden, prickeln, kleben und sägen mit Hingabe.

·       Am letzten Kiga-Tag sind alle Eltern zum Adventssingen eingeladen.