GNU-Modellregion OWL
Einleitung "GNU-Modellregion OWL"
Wo kämen wir hin,
wenn alle sagten,
wo kämen wir hin,
und niemand ginge,
um einmal zu schauen,
wohin man käme,
wenn man ginge.
Kurt Marti
Machen wir das Beste aus OWL!
Wir wollen in einer Region leben und arbeiten, in der unsere Umwelt und Lebensgrundlagen nachhaltig respektiert werden. Dafür brauchen wir eine Verwaltung, die nicht einseitig die Interessen der Wirtschaft, sondern die die Interessen aller Bürger vertritt und die über mehr als eine Wahlperiode hinaus denkt und entscheidet. Ein gutes Vorbild können wir nur mit einem Modell sein, das auch in 50 Jahren noch funktioniert. Daran können sich andere gern ein Beispiel nehmen.
Wie aber könnte die Modellregion OWL unserer Vorstellungen aussehen, wenn beim Umbau und Bürokratie-Abbau nicht allein die Wirtschaft, sondern der Mensch und seine Umwelt im Mittelpunkt stehen? Wie könnte ein zukunftsfähiger Kreis Gütersloh aussehen, dessen Zielrichtung sich am jetzigen und zukünftigen Allgemeinwohl orientiert?
Wir wollen hier nicht das Bild einer Utopie zeichnen, die aufgrund der vielen Zwänge unserer zeit immer eine bleiben muss. Wir wollen zeigen, dass diese Zukunft erreichbar ist und keine ideologische Spinnerei. Es gibt viele gute Projekte, die in anderen Orten bereits mit Erfolg verwirklicht werden. Sie können die Bausteine sein, aus denen wir hier in OWL ein ganzes Haus bauen könnten.
Deshalb darf das Projekt Modellregion OWL nicht bei einer kurzlebigen Wirtschaftsförderung stehen bleiben. Unsere Ideen in diesem Heft sollen Anstoß sein für den viel notwendigeren nächsten und nachhaltigeren Schritt: Die Modellregion Mensch und Umwelt, in der pfiffige Ideen und Konzepte für mehr Lebensqualität und Naturschutz Hand in Hand gehen. Davon können wir alle nur profitieren – auch Einzelhandel, Handwerk und Wirtschaft! Und wenn dafür Bürokratie abgebaut werden muss, dann ans Werk – gehen wir los!
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