17.04.12

Tag der offenen Tür im GNU-Waldkindergarten

Rheda. Was machen die Kinder im Waldkindergarten eigentlich bei Regen? Lesen die auch mal ein Buch?– Wer sich diese und andere Fragen auch schon gestellt hat, sollte den Tag der offenen Tür im GNU-Waldkindergarten nicht verpassen: Am Samstag, 21. April feiern Erzieher, Eltern und Kinder mit den Besuchern von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr an ihrer Waldhütte ein Fest.

Bei Kaffee und Kuchen gibt es Informationen aus erster Hand rund um den Waldkindergarten. Wer Lust hat, darf Tonperlen gestalten fädeln, Bilder malen, sägen, hämmern oder schnitzen. Es gibt verschiedene Spiele, einen Seilgarten, eine Bildergalerie im Wald und vieles mehr. Um 15:00 Uhr und um 16:00 Uhr können interessierte Gäste außerdem auf einer geführten Tour durch den Wald die Spielplätze und Spielmöglichkeiten der Waldkinder kennenlernen.

Der GNU-Waldkindergarten besteht seit August 2001 am Moorweg 83 in Rheda-Wiedenbrück. Es gibt eine Gruppe mit 20 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, die von drei Erzieherinnen, einem Erzieher und einem Ergotherapeuten betreut wird. Sieben Kindergartenkinder werden die Gruppe im Sommer 2013 verlassen, weil sie eingeschult werden – die Chancen auf einen Platz im Waldkindergarten stehen also gut.

17.04.12

Einladung
Geologischer Spaziergang durch die Patthorst
"Wassergewinnung und Trinkwasserschutz"

Bis wir den "Patthorster Brunnen"  aus unserem  Wasserhahn zapfen können,

hat er einen weiten Weg hinter sich gebracht. Der Name "Patthorster Brunnen"

für unser Trinkwasser wurde durch den Umweltkalender von Steinhagen 2010 

eingeführt. Er hat sich seither  in vielen Haushalten eingebürgert.

Um Trinkwasser, seine Herkunft und welche Umstände seine Reinheit und Menge beeinflussen, soll es auf unserem  Spaziergang durch die Patthorst bei Steinhagen gehen.

Unter  sachkundiger Begleitung des Hydrogeologen Detlef Wind erhalten wir einen Einblick  in die Bedeutung und Funktion eines Wasserschutzgebietes für die Trinkwassergewinnung.

Es werden dabei  mögliche Gefahren für das Grundwasser in der Patthorst betrachtet. Das ist von besonderem Interesse, da es  als Trinkwasser vor allem der Versorgung der Einwohner Steinhagens dient.

Aktuell in der Diskussion steht der absehbare Bau der A 33, dessen Trasse das Wasserschutzgebiet auf einer Länge von ca. 2 km durchquert. Das Bauwerk selbst und die Emissionen des zukünftigen KFZ-Verkehrs haben einen Einfluss auf die Menge und möglicherweise auch auf die Qualität des Trinkwassers.

Neben den Auswirkungen des Autobahnneubaus sollen auch die natürlichen Prozesse der Grundwasserneubildung und die bereits bestehenden Belastungen im Einzugsgebiet der Trinkwassergewinnungsanlage betrachtet werden. Dabei wird auch die Rolle jedes Einzelnen beim Schutz des Trinkwassers deutlich.

Der Spazierweg wird an der Pumpstation Hilterweg/Upheider Weg starten, dann Richtung Autobahnbrücke über den Foddenbach führen, weiter Richtung Dellbrügge-Siedlung/ Schierenweg, Richtung Schloss, Cafe Hexenbrink und zurück zum Start an der Pumpstation  Upheider Weg/Hilterweg.  Reine Wegstrecke 4 km.
Die Wetterprognose sagt bisher trockenes Wetter voraus, Temperaturen bei 12 °C. Festes Schuhwerk ist erforderlich.
Achtung, neuer Treffpunkt und Start:Pumpstation Hilterweg/Upheider Weg in Steinhagen.Sonntag, 22. April 2012 von 15.00 bis ca. 17.00

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01.01.2012 Die GNU wünscht allen ein natürliches 2012!
Die Termine zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos,eine Mitgliedschaft in der GNU ist nicht erforderlich.

20.12.11 Schon wieder Lust auf Frühling???? Neue Tipps zum Wohl der Schmetterlinge gibt es hier

12.11.11 Der GNU-Waldkindergarten dankt herzlich der Kreissparkasse Wiedenbrück für die Finanzierung der Regenkleidung für alle Kinder.

12.10.11 Klage gegen die A 33 ist eingereicht

Umweltverbände ziehen gegen Lückenschluss vor Gericht

Die Umweltverbände in Ostwestfalen-Lippe haben gegen den letzten Teilabschnitt der A 33 bei Halle Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht. Sie fechten den umfangreichen Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Detmold an, weil er ihrer Ansicht nach wesentliche Bedingungen des Natur- und Artenschutzes nicht ausreichend berücksichtigt. Laut Sprecher Karsten Otte aus Hiddenhausen ist das Verfahren „eine der größten Verbandsklagen, die es je in NRW gegeben hat.“

Offizieller Kläger ist der Landesverband des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland). Der Entscheidung zur Klage waren langwierige Verhandlungen mit der Landesregierung in Düsseldorf über einen eventuellen Klageverzicht vorausgegangen. Dabei konnte jedoch keine Einigung erzielt werden, da die Landesregierung nicht in der Lage war, den Naturschutzverbänden bei zentralen Forderungen entgegen zu kommen. Daher sei es schließlich unvermeidlich gewesen, so Otte, die Klage pünktlich zum 12. Oktober beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen. Damit wurde die Frist gewahrt.

Bei den Verhandlungen mit der Landesregierung ging es hauptsächlich um die Ausgleichsflächen für den Natureingriff Autobahn. Die waren noch von der alten schwarz-gelben Landesregierung drastisch gekürzt worden. Die Verbände hatten das immer wieder als Bruch des Konsenses angeprangert, der ursprünglich einmal zwischen der damaligen rot-grünen Landesregierung und Umweltschützern zur A 33 vereinbart worden war.Otte bedauert sehr, dass „auch die neue rot-grüne Regierung diesen Wortbruch nicht rückgängig gemacht hat - im Gegenteil: Sie hat sich zum Nutznießer dieses Wortbruchs gemacht, obwohl wir seit Monaten intensive Gespräche mit ihr geführt haben.“ 

Der Erlass zur Kürzung der Ausgleichsflächen betrifft nicht nur die A 33, sondern gilt für alle Straßenvorhaben des Landes. Nach Ansicht der Verbände verstößt er jedoch gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Die Klage gegen die A 33 ist daher laut Otte „auch eine Musterklage gegen den Erlass der alten schwarz-gelben Landesregierung, der diese Kürzung ermöglicht hat.“

Vertreten wird der klagende Verband in dem Verfahren von Anwälten, die als Experten für die Bereiche Planungs- und Naturschutzrecht gelten. Die Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wurde fristgerecht am 12. Oktober eingelegt und muss bis spätestens zum 23. November begründet werden. Die Begründung wird nachgereicht, wie in solchen Verfahren üblich. „Bei einem 1.200 Seiten starken Planfeststellungsbeschluss braucht es eben seine Zeit, bis man alles beisammen hat“, begründet Otte.

Der Sprecher der Verbände geht davon aus, dass auf dem Abschnitt zwischen Halle und Borgholzhausen für die Dauer der Klage noch keine Bagger anrollen: Die Bezirksregierung habe zwar in ihrem Beschluss gleichzeitig die sofortige Vollziehung angeordnet, theoretisch könne also der Bau beginnen. Doch NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger habe ihm persönlich versprochen, so Otte, dass davon kein Gebrauch gemacht werde: „Und wir gehen davon aus, dass der Minister sein Wort halten wird.“

 

 

Herzlich Willkommen

bei der Gemeinschaft für Natur- und Umweltschutz im Kreis Gütersloh e.V.!

Wir engagieren uns als eigenständiger Verein mit gut 650 Mitgliedern in vielfältigen Projekten zum Schutz der heimischen Natur und zur Verbesserung der Lebensqualität im Kreis Gütersloh (NRW).

Wir sind parteipolitisch und finanziell unabhängig.

Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.

Wir verfolgen unsere Ziele mit Fachwissen, Kompetenz und Hartnäckigkeit.

Wir freuen uns auf Sie,
Ihre GNU